Sonntag, 1. November 2009

Wieder offen

Hallo zusammen,
seit heute ist es wieder möglich, die Blogspotseite zu erreichen.
JUHU!

Nun kann ich also wieder schreiben und ein paar New und Geschichten aus dem Land der Mitte in die Welt hieneingeben.

Ich denke, nächste Woche habe ich ein bisschen Zeit!

Montag, 24. August 2009

Peking

Lang lang ist´s her, aber es wird ja nicht langweiliger dadurch.
Im Mai machten wir uns auf den Weg nach Peking. Ein verlängertes Wochenende
bot sich dafür geradezu an. Nach der Landung und dem Einchecken im Hostel
(auf den Matratzen muss schon Mao geschlafen haben), liehen wir uns Räder
aus und fuhren schnurstracks zur verbotenen Stadt. Als wir auf den
Fahrrädern durch Peking fuhren wurden wir regelmäßig angestarrt, als ob wir
vom Mond kämen.
Die verbotene Stadt ist die ehemalige Residenz des chinesischen Kaisers und
hat enorme Ausmaße. Da man nur in eine Richtung gehen darf hat man eine
Mindeststrecke von 3,5 km zu bewältigen, wenn man die Räder am anderen Ende
stehen hat so wie wir, sind es dann 7km. Weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt Es ist kaum zu glauben, dass
solch ein riesiger Komplex einmal für nur einen Menschen gebaut wurde, wenn
natürlich auch noch weitere Menschen darin lebten, so hatte er doch nur
einen "richtigen" Bewohner, den Kaiser. Noch immer hängt am Eingang der
verbotenen Stadt ein Bildnis Maos, das jedes Jahr frisch gemalt wird.
Nachdem ich das Buch "Wilde Schwäne" gelesen habe, verstehe ich das
Festhalten an Mao nicht mehr.
Weiter ging es dann auf die gegenüberliegende Seite der verbotenen Stadt,
auf den Platz des Himmlischen Friedens, den größten Platz der Welt,
flankiert vom Haus des Volkes, des Nationaltheaters und Maos Mausoleum. Hier
fanden vor 20 Jahren die blutigen Übergriffe auf Demonstranten statt. Ein
anderer Name für den Platz des Himmlischen Friedens ist "Tiananmen-Platz".
Abends ging es dann zum Pekingentenessen, die genauso lecker war wie die,
die wir bisher in Shanghai verspeisten. Zum Nachtisch gab es dann noch auf
dem Nachtmarkt Seidenspinnerraupen und Schlange.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf, um zusammen mit einer Kollegin und
ihrem Mann die chinesische Mauer zu erklimmen. Bei bestem Wetter wurden wir
von einem Santana (Urversion) abgeholt und zur Mauer nach Simatai gebracht.
Auf dem Weg dorthin war natürlich auch eine Pinkelpause angesagt, die wir
aber aufgrund unmenschlicher Geruchsbelästigung (und man ist hier einiges
gewöhnt!) wieder abbrachen.
Am Fuße der Mauer angekommen mussten wir uns noch ungefähr 100-200
Höhenmeter abmühen, um auch wirklich "zur Mauer" zu kommen. Aus Rücksicht
auf die beiden Schwangeren haben wir versucht davon so wenig wie möglich per
pedes zu erledigen, sondern sind mit Seilbahn und Zahnradbahn gefahren. Oben
angekommen erschloss sich uns dann die Faszination der Mauer: in beiden
Richtungen bis zum Horizont erstreckt sich die Mauer über die Gebirgszüge.
Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk der Menschheitsgeschichte. Nach neusten
Erkenntnissen soll die Mauer 10000km lang sein, also ca. 10x die
Nord-Süd-Achse Deutschlands. Von der Mauer nach unten ging es dann mit
Karacho. An ein Stahlseil im Klettergurt gehängt rutschten wir ca. 1 km über
den See.
Abends ging es dann in ein Restaurant am See, das zwar nicht Preis/Leistung,
dafür einen schönen Blick hatte.
Da wir erst Sonntagabend flogen, fuhren wir am frühen morgen noch zu den
Spielstätten von Olympia 2008. Das "Vogelnest" und die Schwimmhalle sind
wirklich sehr sehenswert und zählen zu den architektonischen Glanzstücken!
Generell betrachtet ist Peking eine ganz andere Stadt als Shanghai. Zum
einen haben sie alle Bautätigkeiten, die Shanghai zur Zeit wegen der Expo
2010 hat, schon hinter sich, zum anderen fehlen die Hochhäuser, die das
Stadtbild von Shanghai sehr stark prägen. Die Stadt ist ruhiger und weniger
hektisch und man hat den Eindruck, dass sie trotz der olympischen Spiele
weniger international geprägt ist.
Eine interessante Begegnung hatten wir noch an unserem Abschiedstag: in
einem Park trafen wir einen ehemaligen Lehrer, der Schriftzeichen mit Wasser
auf den Boden schrieb. Die Kalligraphie ist in China eine große Kunst. Wir
wurden angesprochen und der Meister wollte von uns das lateinische Alphabet
aufgeschrieben haben und hat fleißig mit mir geübt :-).

Hier noch die Bilder:
http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=209808

Donnerstag, 4. Juni 2009

Automobilausstellung

Wen nur die Bilder der Automobilausstellung interessieren kann sich hier mal umsehen:

http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=204484

Die Automobilausstellung in Shanghai - Junggesellenabschied #2

Eins mal vorweg, Junggesellenabschiede, wie wir sie kennen scheinen in Shanghai eher unbekannt zu sein. Zumindest die Polizei hat den Sinn und Zweck nicht so ganz verstanden...

Der Bericht über den ersten Junggesellenabschied folgt, da fehlen noch Bilder, von daher nun erst einmal der zweite.

Heiko (nein, nicht ich, der nun-Mann einer Kollegin) wurde von uns an der Station "Science & Technology Museum" erwartet. Dort ist der Fakemarkt untergebracht, auf dem wir die nötigen Utensilien erwarben.
An dernächsten U-Bahn Station ging es auch schon wieder raus, das Messegelände ist nur ca. 700m entfernt. Für Heiko waren das sehr lange 700m, denn er durfte direkt außerhalb der U-Bahn Station sein Kostüm anziehen. Da wir relativ spät zur Messe kamen, begegneten uns schon Besucherströme. Und deren Augen waren nur auf Heiko gerichtet.
Als wir dann um 17:00 bei der Messe ankamen, wollte man uns nicht mehr hineinlassen, also ging es auf schnellstem Weg durch den Ausgang in die Hallen. Dort sagte Heiko dann stetig sein Sprüchlein auf: "I am getting married next week, and in my country it is the tradition that the groom is making a fool out of himself"
Er sollte Give-Aways einsammeln, die er dann auf der Nanjing Lu, der großen Fußgängereinkaufsstraße, wieder verkaufen sollte.
Dort allerdings kam erst ein Elektropolizeiwägelchen auf uns zu und schaute nach, was wir taten, fuhr dann aber weiter. Nachdem sich wieder ca. 50-100 Chinesen um uns versammelt hatten kamen zwei Polizisten in zivil und teilten uns mit, dass wir aufhören sollten. Ihnen wollten wir die Bedeutung des Junggesellenabschieds auch nicht weiter erläutern. Also ging es in verschiedene Bars um Pandabären vom T-Shirt zu verkaufen.
Nachdem uns Heiko noch entwischt ist und seine Frau gesucht und gefunden hatte, konnten wir die beiden doch wieder trennen und den Junggesellenabend so beschließen, wie er geplant war: Mit einem glücklichen, müden Junggesellen!

Hier wieder der Link für Copy&Paste: http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=204483

Junggesellenabschied der Erste

So, hier der Bericht über Freds Junggesellenabschied. Fred ist jetzt der Gemahl einer Kollegin bei mir an der Schule. Sein Abschied wurde schonb vor den Osterferien zelebriert.
Wir starteten stilvoll im Hofbräuhaus Shanghai. Zu unserer positiven Überraschung trafen wir dort auf die Vorbereitung einer Hochzeitsfeier. Diese Zeremonie ließen wir uns natürlich nicht nehmen und so blieben wir etwas länger um uns die Gesellschaft und das Brimborium genauer anzusehen. Es war teilweise erschreckend, wie lieblos das ganze voon Statten ging. Und in welcher Eile. Es gab einen Countdown vor dem ersten Kuss, Seifenblasen, eine Champagnerpyramide. Diese wurde aber nicht komplett gefüllt, und getrunken hat auch niemand davon, das Brautpaar bekam vorgefertigte Gläser und nach der Feier wurden die vollen Gläser in einer Waschbütte weggebracht. Nachdem wir die Einladung zum Essen ausschlugen machten wir uns auf den Weg in ein Badehaus. Das ist quasi ein kleiner Pool, eine Sauna und Sprudelbecken, getrennt nach Männlein und Weiblein. Nach dem Pool kann man sich massieren und schröpfen lassen, und natürlich auch noch in einem extra Raum eine Stunde lang die Füße massieren lassen. Herrlich!
Zu guter Letzt ging es noch in die Meerestierstraße, wo wir Austern und Flusskrabben genießen konnten. Mal ein etwas anderer Junggesellenabschied, aber nicht weniger spaßig und abwechslungsreich!

Hier die Bilder (bitte den Link in den browser kopieren, durch die Zensur kann ich keine direkten Links mehr einfügen): http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=204482

Mittwoch, 27. Mai 2009

Hoffentlich bald wieder Neuigkeiten

Liebe Leser, leider ist es mir momentan nicht möglich aus China auf die Seite zu kommen. Ich werde versuchen, einen Weg zu finden, euch auf dem Laufenden zu halten. Viele Grüße

Donnerstag, 14. Mai 2009

De Höhner!



So, noch ein Nachtrag vom 11.3.
An diesem Abend waren wir vorzüglich im Stillers essen, anlässlich des Geburtstags einer Kollegin. Bei grandioser Aussicht, bestem Serviceund Gaumenfreuden genossen wir den Abend. Neben der netten "Kollegengesellschaft" war auch unverhoffter Besuch da: "De Höhner"! Und natürlich ließen sie es sich nicht nehmen Conny in Ständchen zu singen.
Hier noch ein kleiner "Beweis" ;-)