
So, schon eine Woche her, und den Bericht habe ich auch nicht selbst geschrieben. Daher entschuldigt die Einseitigkeit des Berichts, wo ich doch sonst so auf Objektivität Wert lege :-)
Hier der Bericht

Noch ein paar Filzteile von Deutschland ausgelegt, und schon fühlt man sich wie in Westeuropa. Ach nein, da war ja noch der Weihnachtsbaum den mir die Vormieter im Kleiderschrank hinterließen. Den also rausgeholt, an die Steckdose angeschlossen und erst mal nen kleinen Schock bekommen. Blaues Licht, flackernd in verschiedenen Intervallen.
Das muss erst mal getoppt werden. Wurde auch, das ganze gibt es auch noch mit bunten Lampen...



Dort hatten wir eine interessante Führung, die auch die Kinder spannend fanden. Unter anderem wurde erklärt, dass der Kokon aus einem 1km langen Seidenfaden besteht. Nach der Seidenfabrik ging es zu einem leckeren Buffet, an dem es alles gab, was das Kinderherz begehrte. OK, keine Pommes, aber die gab es dafür abends. „The good behaviour“ der Kinder wurde von den anderen Restaurantbesuchern öfters angesprochen, danke auch für die Vorarbeit der Eltern .
Nach der Besichtigung eines mehr als 500 Jahre alten Hauses ging es dann endlich ins Hotel zur Zimmeraufteilung.
Kurze Zeit später hieß es „Action auf der großen Wiese“. Da wurde Federball, Seilhüpfen, Fußball gegen die Lehrer und so manches mehr gespielt. Völlig geschafft ging es dann fix unter die Dusche und zum Abendessen, das ziemlich chinesisch geprägt war (von den Pommes mal abgesehen) und sehr lecker war. Nach einer kurzen Nachtwanderung und dem Vorlesen ging es auch sehr müde ins Bett.
Jedes Kind durfte einen Fächer mit chinesischen Schriftzeichen versehen, ein tolles Andenken und Mitbringsel von der Klassenfahrt. Ziemlich erschöpft kehrten wir dann gegen 14:45 wieder zur Schule zurück, wo die Eltern schon sehnsuchtsvoll ihre Kinder erwarteten!
Abends ging es gleich weiter mit dem Nachtzug nach Dali. Wir hatten Softsleeper gebucht aber die Befürchtung mit Chinesen in einem Abteil zu sein. Dies bewahrheitete sich glücklicherweise nicht, wir hatten ein VIP Dreierabteil sowie ein Viererabteil, in welchem Ein Franzose noch ein Bett für sein Gepäck gebucht hatte (die Familie sahen wir dann während der gesamten Reise, wie auch eine weitere Familie von der Deutschen Schule). Fortuna war uns weiterhin hold, so dass ein Dreierabteil leer war und wir so aus dem Dreier- sowie dem Viererabteil jeweils ein Zweierabteil machen konnten.
mit allen möglichen und auch oder vor allen Dinegn unmöglichen Motiven gab. Danach kurzes Einchecken, dann eine kleine Wanderung am Berg.
Der chinesische Führer wollte uns davon abhalten und machte stark wellenähgnliche Bewegungen, der Weg ging aber völlig plan und gut ausgebaut am Berg entlang. Abends gab es dann leckeres Essen in einem Restaurant mit Schaben an der Wand - man gewöhnt sich an alles.