Samstag, 20. September 2008

Fortbewegungsmittel


So, nach einer etwas vollen Woche bin ich nun am Wochenende in meiner Wohnung und kann die Kisten auspacken, denn der Container kam gestern an. Bilder von der eingerichteten Wohnung kommen noch, diese Woche brauche ich noch für einen der letzten Schliffe ;-).
Um zum Thema zurückzukommen, In Shanghai gibt es einige Arten sich fortzubewegen:
  • zu Fuß: Sehr anstrengend, vor allen Dingen in der momentanen Hitze, langsam.
  • Fahrrad: Schon besser, und auch noch gesund (gibts hier schon ab 25€)
  • der Elektroroller: Darauf fiel meine Wahl, das Teil fährt laut Tacho bis zu 35km/h, man fährt auch auf dem Gehweg, die Reichweite beträgt ca. 40km. Macht einen wahnsinnigen Spaß das Ding durch die Straßen zu bewegen, v.a. weil hier die Verkehrszeichen sowie Ampeln nur Anregungen sind wie man sich verhalten könnte. Für den Roller braucht man auch (soweit ich weiß) keinen chinesischen Führerschein. (ca. 250€)
  • Auto: Würde mir bestimmt auch Spaß machen, wie hier gefahren wird muss man mal selbst erleben. Spurwechsel, fahren auf der Gegenseite, fahren auf der halben Spur, und jeder hat den 360° Blick
  • Bus: das habe ich noch nicht ausprobiert, die Busfahrpläne sind alle nur chinesisch. Sehr gefährlich sind die Busse für Fußgänger, da sie NIE anhalten wenn sie rechts abbiegen (wenn man sich den Autos entgegen stellt halten die zumindest an oder fahren außenrum)
  • Taxi: sehr angenehm, man sollte nur die Adresse in chinesischen Schriftzeichen dabei haben. Oder die Adresse in 3 Stimmlagen udn 5 Betongsformen nennen können. Und merke: Wenn der Taxifahrer "OK" sagt, bedeutet da meist, dass er den Weg NICHT kennt. Und erst noch 3x telefonieren muss. Wenn ihr sagt, dass ihr Deutsche seid ("Wo she deguoren") versuchen sie meist ein Gespräch auf chinesisch über deutsche Autos zu führen und versuchen dann sportlich zu fahren. Die ersten 3 km kosten 1,10€, danach dann jeder Kilometer 27ct, ab 10km wirds teurer
  • U-Bahn: Das Netz wird gerade erweitert, ich finde es eine sehr angenehme Art sich fortzubewegen (außer gegen 17:00 wenn die Menschen in die Bahn geschoben werden). Die Fahrten sind super billig, meist kostet eine Fahrt 40ct. Sitzplätze gibt es allerdings kaum, und als große Langnase muss man sich bücken um nicht an die Haltestangen zu stoßen.

Donnerstag, 11. September 2008

Mein Kollegium

Hier mal ein Bild meines Kollegiums in Pudong




Und noch ein interessantes Interview von SPON:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,576778,00.html

Umzug

Nach 3 Serviceapartmenthotels bin ich nun am Sonntag vor einer Woche in meine neue Wohnung gezogen, aktuelle Bilder gibt es, wenn auch mein Zeug aus D eingetroffen ist (nach Angaben der Spedition sollen die Sachen nächsten Freitag geliefert werden). Ich richte mich dann mal auf Mittwoch ein. Internet habe ich seit heute, gestern meinte der Monteur dann nach einer Stunde, dass er nen Fehler gemacht hätte und morgen wiederkomme. Aber wie meine Kollegin so treffend sagt: Das ist China. Entweder man akzeptiert es oder man geht vor die Hunde.
Und nach einem leckeren Essen an einer Straßenbude gestern abend war ich mit dem Land und seinen Zuständen auch schon wieder mehr als versöhnt.
Hier die Bilder meiner Wohnung:
http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=183435

Kollegiumsausflug nach Moganshan

Letztes Wochenende ging es gleich nach Schulschluss mit Bussen auf eine fünfstündige Fahrt, nach Moganshan. Es wurden Loblieder über die landschaftliche Schönheit gesungen, die Bambuswälder, die Teeanbaugebiete und de Sicht. Nun ja, es blieb dann bei den Erzählungen, die Sicht betrug mit gutem Willen 5m. Nichtsdestotrotz feierten wir am ersten Abend ausgiebig. Untergebracht waren wir in einem netten Hotel. Das Frühstück war westlich/chinesisch, eine gelungene Abwechslung zum sonstigen "nichts" bzw. "Kaffee mit Zucker" am Morgen. Danach ging es auf Wanderung in 100% Luftfeuchtigkeit, troz allem ein großer Spaß, und wir bekamen von der Reiseführerin "the second biggest Letters in Southern China" gezeigt. Wir liefen durch die Bambuswälder (neben Knoblauch der größte Bestandteil der dortigen Küche). Weiterhin sahen wir noch Wasserfälle, konnten vom frischesten Quellwasser trinken und sahen auch die Skulptur von Mo und Gan (Nein, nicht Moe aus den Simpsons). Die Geschichte der beiden lest euch doch einfach bei Wikipedia durch .[sehe gerade, dass dort die Geschichte nicht geschrieben steht. Dann sucht einfach selbst im Internet, es geht um Tod, Kaiser und ein Geschenk). Am Nachmaittag konnte man sich wieder auf Wanderungen begeben, ich entschied mich ann bei dem schönen Wetter dann doch für Snooker.
Am Abend gab es dann für den Austausch zwischen dern Kollegen eine Art Wetten dass?.. und danach wieder Party.

Die restlichen Bilder:
http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=185575


P.S. Hupen ist erlaubt

Montag, 8. September 2008

Lebe noch

Hallo, neue Posts kommen hoffentlich ab Mittwoch, wenn ich auch wieder in meinem neuen Heim online bin.
Gibt einiges Neues :-)

Sonntag, 24. August 2008

Was sonst noch so letzte Woche war

Hier noch ein grober Abriss über die letzte Woche:

Lehrerkonferenzen, Einführungsseminar mit einem netten Grillen auf dem Balkon des Lehrerzimmers (beliefert wurden wir von einem deutschen Metzger, sehr lecker!)
Außerdem waren wir noch am Dienstag in der Vue Bar, mit Blick über beide Stadtteile Shanghais. Etwas, was jeder Besuch live sehen sollte!


Auch italienisches Essen ist hier ganz OK, bei Papa Mario.

Auf dem Weg dorthin kam ich an einer riesigen Baustelle vorbei, wo bis auf wenige Häuser bereits alles abgerissen wurde. In den Häusern wohnten aber noch Menschen.

Umgezogen bin ich 2x, immer näher an meine eigentliche Schule, das zweite Serviceapartment war leider mit Mitbewohnern, was das Wohnen eher unattraktiv machte! Nun wohne ich also in Pudong. Hier der Blick aus dem zweiten Apartment. Das blaue Gebäude ist im Übrigen ein Parkhaus, in dem das Auto im Fahrstul auf seinen Platz gebracht wird.






Für TF mal ein Bild von der Postsortierstelle:

Leckeres Hefe gab es im Barbarosse (7,50€),

außerdem waren wir noch in einem stylischen japanischen Restaurant, bei dem man erst mal die Hand in die richtige Lichtröhre legen muss um die Tür zu öffnen.

Am Freitag war ich mit einigeen Kollegen noch einmal bei Olympia-Fußball, Belgien-Brasilien, Spiel um Platz 3. Brasilien gewann (in der Höhe nicht verdient) mit 3:0. Wie auch beim ersten Spiel wurden Fouls und Abseitsentscheidungen nicht in der Wiederholung auf derLeinwand gezeigt.
http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=184182

18h in Shanghai

Die letzten Tage müssen aufgearbeitet werden, und da gestern sehr viel war mache ich gleich mit diesem Tag weiter.
Gestartet habe ich den Tag um 12:00 Uhr am Jing An Tempel. Hier gibt es leider keine Bilder, aber da findet ihr bestimmt was im Internet :-). Wir (Karsten, ein Kollege) haben den Tempel besucht, leider gerade eingerüstet aber trotzdem recht interessant anzusehen. Danach ging es dann zu Fuß ins "Spot", dort erkundigten wir uns, ob denn Bundesliga übertragen wird (dazu dann später), dabei entdeckten wir die Flasche "Blauer Bock".



Danach dann zu Karstens Wohnung, die beiden Bilder sind vom Balkon aus gemacht, mal wieder ein deutliches Bild welche Extreme in China aufeinandertreffen. Neues und Altes, Reich und Arm, West und Ost.

Auf dem Weg zur Wohnung kamen wir am Jin-An Park vorbei, ein Platz, an dem man mal auftanken kann, eine der Inseln, die wir uns suchen sollen, so der Rat des Rektors.



Im Park (wie auch in Oldtown) spielten jede Menge Männer Karten oder das Steinespiel. Meist stand eine große Gruppe drumherum. Wie hier üblich waren die meisten Mitspieler mit Pyjama bekleidet.

In diesem Park gab es auch das "Grab der unbekannten Sekretärin"


Nach der Wohnungsbesichtigung fuhren wir nach "Chinatown", ins alte Shanghai. Dort hat man wieder den Unterschied gespürt und erlebt, der zwischen dem Alten und dem Neuen besteht.
Lebensmittel wurden auf der Straße verkauft, Hühnern der Hals aufgeschnitten


und frisch verkauft, Garküchen boten alles an, was das Herz begehrt: Wir aßen uns durch: Hühnerherzen, dann gab es Tofu, danach Chickenwings und Schweinerippen, als Serviette einen Hefekloß und zu guter letzt Brot aus dem Kugelofen. Die Brote kommen in diesen Ofen und werden an die Wand geklebt. Wenn dann ein Kunde kommt wird das Brot näher ans Feuer geklebt, so dass es schneller fertig wird.Es war fantastisch lecker, ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in dieser ganz anderen Welt. Neben den Leckereien kauften wir auch noch Maoshirts (seht ihr dann später).

Danach ging es dann zum Stoffmarkt, wo wir uns schon mal über Preise für Hemden, Anzüge und Mäntel kundig machten.
Es blieb noch ein bisschen Zeit bis zum Beginn der Bundesliga, also ab in einen Massagesalon. Eine Stunde Fußmassage, ein Traum! Dabei wurde für uns dann auch von der Soap zu Olympia umgeschaltet. Währen der Massage hatte man oft das Gefühl, dass man auch einiges versteht, ohne die Sprache zu können.

Im Anschluss an die Massage ging es dann wieder ins "Spot". Bayern gegen Dortmund wurde gezeigt, und da Shanghai ein Dorf ist, traf man dort auch wieder einige Leute vom Teppanyaki, die auch in der Barbarossa Bar ein paar Tage zuvor waren.
Für Jojo die Dortmunder Aufstellung mal in chinesischen Schriftzeichen:

Nach dem Spiel dann mit dem Taxi ins Hotel, kurz frisch gemacht und auf ins "Attica". Ein Club am Bund (der Fluss). Dort fand eine Privatparty auf der Terasse statt, zu der man uns freundlicherweise einschleuste. Dort trafen wir dann auch auf Conni und Alex (2 weitere Kollegen), mit denen wir dann (mit Mao Shirts) feierten.


Danach ging es dann nur noch ins Mao, ein anderer Club, und schlussendlich ins Hotel.

Hier noch viele weitere Bilder:


http://www.majhost.com/cgi-bin/gallery.cgi?f=183014